Heimatverbundenheit

4. November 2010

Ist der Hunsrücker stolz auf seine Heimat? Ich denke ja – heute.

Es gab jedoch Zeiten, in denen man sich seiner Herkunft schämte. Aber warum? Lag es vielleicht an den wenigen Sehenswürdigkeiten, der kargen Landschaft, der Armut der Bewohner?

In der Hunsrück-Zeitung habe ich eine bezeichnende Anekdote gelesen:

Es ging einst die Mär vom Reisenden aus Mainz, der den ersten Ort Richtung Trier passierte und fragte: “Ist hier der Hunsrück?” Verneinend wies der solcherart befragte Einheimische gen Westen und meinte: “Der beginnt dort hinten!”. Dem Reisenden wurde im nächsten Ort das gleiche Antwort-Schicksal zuteil und im übernächsten wieder und so fort. Irgendwann -er war Trier schon recht gut entgegengekommen- wechselte die Richtung des Fingerzeigs der Dörfler: Der ausgestreckte Arm wies nun nach Osten, die Antwort lautete: “Nein, hier nicht mehr, sie kommen doch gerade vom Hunsrück!”


Unsere neue Internetseite

8. August 2010

Liebe Dörtherinnen und Dörther, liebe Leserinnen und Leser,

eine Frage brennt mir schon länger auf der Zunge: Wie finden Sie eigentlich unsere neuen Internetseiten? Sowohl www.doerth.de als auch www.gewerbepark-doerth.de erstrahlen in neuem Glanz. Hier haben Sie die Gelegenheit, uns Ihre Meinung zu sagen. Ich bin gespannt.

Viele Grüße,

Ihr Administrator

Klimaschutz in Dörth

7. August 2010

Neulich las ich im SWR-Blog, dass eine der Vorzeigegemeinden in Sachen Klimaschutz Morbach sei. Morbach liegt etwas mehr als 70 km von Dörth entfernt auch im Hunsrück. In dem Blog hieß es: “Die tun’s einfach.” Die Gemeinde hat schon mehrere Preise eingeheimst: u.a. ist der Ort “Klimaschutz Kommune 2006” und hat den “Europäischen Solarpreis 2009” bekommen. Wahrscheinlich steht bei dem Vorantreiben der Klimaschutzprojekte in erster Linie mal die Wirtschaftsentwicklung im Vordergrund durch die ja auch die Gemeinde attraktiver wird, aber dass Klimaschutz quasi als Abfallprodukt dabei hinten raus kommt, ist ja nicht das schlechteste. Und was tut Dörth?

Mittelrheinbrücke und Hochmoselübergang

7. August 2010

Welt online schrieb am 26.5.2009: “Die Rheinromantik rund um die Loreley könnte bröckeln.” Ursache wäre die geplante Mittelrheinbrücke zwischen St. Goar und St. Goarshausen. Wie in den letzten Tagen in allen Zeitungen zu lesen war, steht selbst die Unesco nicht mehr gegen das Projekt. Zu denken gibt, dass es in der Kulturerbe-gekrönten Region auf hundert Stromkilometern keine weitere Rheinquerung außer per Fähre gibt. Die Meinungen zu dem Brückenbau gehen in der Region weit auseinander. 60% Befürworter sind zwar eine klare Mehrheit, aber immerhin 40% können sich mit dem Gedanken meist aus ästhetischen Gründen nicht so recht anfreunden. In Dörth und Umgebung sind wir zwar nicht direkt betroffen, aber doch nahe genug dran, als dass uns die Brücke eventuell tangieren könnte.

Ähnlich sieht es mit dem Hochmoselübergang der B50 aus. Das Landesministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau wirbt für die Brücke, da sie Menschen auch über Landesgrenzen hinaus verbinden soll. Die Brücke im Kreis Bernkastel-Wittlich an der Mosel wird eine der größten Brücken Deutschlands und mit 158 Metern Höhe über 1,7 Kilometer das Moseltal überspannen. Der Hochmoselübergang findet weitaus weniger Akzeptanz in der Bevölkerung als die Mittelrheinbrücke. Mit 5000 Zeichnungen gegen das Großprojekt ist die Online-Petition an den Deutschen Bundestag eine der erfolgreichsten Online-Petitionen bisher. Mehr als 11000 Unterschriften wurden unter anderem von der Pro-Mosel Bürgerinitiative bis Mai 2010 gegen den Bau gesammelt und der Widerstand ist ungebrochen. Im Videoportal Youtube findet sich ein Fernsehbericht von Frontal 21 (ZDF) zu der “Monsterbrücke”, die die heimische Kulturlandschaft bedroht.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit: Was stört sie an den Projekten? Welches finden sie sinnvoll? Bringt für Sie eine der Brücken einen persönlichen Mehrwert?

Stadtrechte für Emmelshausen

4. August 2010

Jetzt ist es amtlich: seit dem 27.6.2010 darf sich Emmelshausen endlich Stadt nennen. Im Taumel des gegen England gewonnen Achtelfinales ging es schon fast unter, dass unser Ministerpräsident auch vor Ort war und Emmelshausen die Stadtrechte verlieh. “Beck bezeichnete die Stadtrechte auch als Anerkennung für das, was die Bürgerschaft aus der Gemeinde Emmelshausen entwickelt habe”, schrieb die Rhein-Zeitung einen Tag später.

Vereine und Aktivitäten in und um Dörth

2. August 2010

Liebe Dörtherinnen und Dörther,

wir sind stets um Aktualität auf den Internetseiten der Ortsgemeinde und des Gewerbeparks bemüht. Das kriegen wir aber nur hin, wenn alle mithelfen und uns Informationen (und seien sie noch so kurz) zum Vereinsleben, zu neuen Entwicklungen in der Gemeinde, Ihre Meinungen sowie Aktivitäten etc. mitteilen. Indem wir die Internetseiten und den Blog mit Leben füllen, machen wir Dörth noch interessanter: eine aktive Gemeinde am Puls der Zeit.

Viele Grüße,

Ihr Administrator

Weblog der Gemeinde Dörth

7. Juli 2010

Herzlich willkommen im Weblog der Gemeinde Dörth!

Der Dörth-Blog bietet Ihnen Informationen, Neuigkeiten und Diskussionen aus und über die Ortsgemeinde Dörth. Von Dörthern für Dörther. Selbstverständlich sind auch alle interessierten Nicht-Dörther dazu eingeladen, sich an aktuellen Themen aus der Region, dem Dorfgeschehen, der Kultur, der Politik oder der Wirtschaft zu beteiligen. Auch ist der Blog nicht nur auf die Gemeinde selbst beschränkt. Wir begrüßen es natürlich, wenn hier überregionale Themen angesprochen werden. Jeder, der eine neue tagesaktuelle Nachricht kennt, kann diese veröffentlichen – “Peer-to-Peer Journalismus”. Sie wissen, worüber Dörth spricht? Dann schreiben Sie es einfach in unseren Blog.
Wir laden Sie herzlich ein, an den aktuellen Diskussionen teilzunehmen oder diese selbst anzuregen. Unser neuer Gemeindeblog ist das Sprachrohr der Dörther Bevölkerung und all derjenigen, denen die Förderung der Kommunikation, der Gemeinschaftsgeist oder die Gestaltung unseres Lebensraums im Vorderhunsrück etwas bedeutet.

Viel Spass,

Ihr Administrator